Das Werden des Waldorfkindergarten Münster

Mehrere an der Waldorfpädagogik interessierte Eltern bildeten nach einer Zeit intensiven theoretischen Arbeitens einen Kreis, der sich das Ziel setzte, einen Waldorfkindergarten in Münster zu gründen.

Es wurde von ihnen mit Beginn des Jahres 1975 eine Spielgruppe für ihre Kinder angeboten, die sich als Keimzelle für den heutigen Kindergarten erwies.

Toppheideweg 51

Während der Suche nach geeigneten Räumen begann mit der zukünftigen Kindergärtnerin im Herbst 1976 eine zweite Spielgruppe ihre Arbeit. Mit starkem Einsatz von Eltern und Freunden wurde in wenigen Wochen der inzwischen angemietete Teil des ehemaligen Altenwohnheims am Toppheideweg 51, nach Umbennenung der Straße Gescherweg 87, aus seinem baufälligen in einen bewohnbaren Zustand umgewandelt und für den Kindergarten entsprechend eingerichtet und gestaltet. So konnte am 1. April 1977 der Waldorfkindergarten in Münster mit einer Gruppe von 25 Kindern beginnen.
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Ein Neubau

Im Verlauf des Jahres wuchs die Zahl der Anmeldungen stärker an und es kam 1980 zur Bildung einer zweiten und letztendlich gar einer dritten Gruppe im Jahre 1983 mit jeweils 25 Kindern.

Nach der Gründung der Freien Waldorfschule in Münster im August des Jahres 1983 kam der Wunsch auf, Schule und Kindergarten künftig nahe beisammen zu haben. So begannen 1987 Eltern und Erzieher des Waldorfkindergartens mit der Planung eines eigenen Gebäudes, um auch durch die Gestaltung des Hauses, der Räume und des Gartens die Waldorfpädagogik zu unterstützen. Dieser Neubau entstand an der Hensenstrasse - 2006 umbenannt in Rudolf-Steiner-Weg - in unmittelbarer Nachbarschaft der Waldorfschule in Gievenbeck.

Baubeginn im Jahre 1991.
Durch die rege Mitarbeit von Eltern und Erziehern während der Planung wie auch des Bauens - so wurden Fliesen gelegt, die Wände gestrichen, lasiert und viele weiteren Arbeiten von den Eltern ausgeführt - war es möglich, diesen Neubau trotz ungewöhnlicher Architektur wesentlich billiger zu erstellen als allgemein üblich. Wir schauen dankbar auf das Werden des Waldorfkindergartens von der inneren bis zur äußeren Gestaltung zurück.
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Veränderungen

Seitdem hat sich unser Kindergartengebäude je nach Bedürfnislage von Eltern und Kindern innerlich schon gewandelt. Dank der organischen Bauweise, konnten Räume flexibel umgewidmet werden. So sind behütende Schlafräume entstanden, ein neues Leiterinnenbüro und unsere Eingangshalle ein zentraler Veranstaltungsort. Ab Sommer 2009 wird ein Anbau unseren Kindergarten erweitern und Raum bieten für die Kinder der Wolkengruppe.

Das Kind
In Ehrfurcht aufnehmen,
in Liebe erziehen,
in Freiheit entlassen.

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Unsere Kindergartenleiterin, Frau Sroka-Wamig, erreichen Sie montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der Tel-Nr. 0251/ 399 76 88.

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