Schäfchen - Hütehunde - Hirten

Jede Erziehung ist Selbsterziehung und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes. Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so erzieht, wie es sich durch sein Schicksal erziehen muss. (Rudolf Steiner)
Das Kind ist von Geburt an ein soziales Wesen. Wir, als seine Umgebung, müssen dafür Sorge tragen, dass es sich lernend in die menschlichen Beziehungsverhältnisse einleben kann. Der Kindergarten schafft die Umgebung auf vielseitige Weise. Im Sozialen pflegt er die Umgebung besonders durch Bilder.

Da wir altersgemischte Gruppen haben, werden die drei- bis vierjährigen Kinder als Schäfchen aufgenommen. Die vier- bis fünfjährigen sind die Hütehunde, die sich zusammen mit den fünf- bis sechsjährigen Kindern, den Hirten, um die Neulinge, also die Schäfchen, kümmern, sie helfen z.B. beim Anziehen und geben den Schäfchen eine Orientierung. Dadurch bekommen diese schnell Vertrauen in ihre neue Umgebung.

Die Hütehunde sind oft das verbindende Glied zwischen den Kleinen (Schäfchen) und den Großen (Hirten). Sie sorgen z.B. dafür, dass auch die Schäfchen in ein Rollenspiel eingebunden werden.

Die Hirtenkinder leben schon drei Jahre im Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus und können viele Aufgaben im Kindergartenalltag übernehmen, z.B. Tisch decken, Kerzen anzünden, Geschirr abtrocken. Bei diesen Aufgaben können sie sich am Tun der Erwachsenen nachahmend orientieren. Auf diese Weise lernen die Kinder mit der Zeit Verantwortung zu übernehmen und üben sich gleichzeitig in praktischen Tätigkeiten.

Die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse des einzelnen Kindes werden durch diese Bilder und Anregungen in ein Verhältnis zur sozialen Gemeinschaft gebracht.

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Unsere Kindergartenleiterin, Frau Sroka-Wamig, erreichen Sie montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der Tel-Nr. 0251/ 399 76 88.

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